finance & politics

Peer Steinbrück geht in die Ukraine!

Peer Steinbrück arbeitet demnächst bestätigten Meldungen zufolge für die Ukraine! Das ist ein Hammer! Ich habe großen Respekt davor. Es gibt wahrlich leichtere und vor allem dankbarere, insbesondere prestigeträchtigere Jobs. Doch der Finanzexperte Steinbrück möchte den zermürbten Ukrainern helfen.

In einem Beratergremium soll er die desolaten Staatsfinanzen des vom Krieg gebeutelten Landes auf Vordermann bringen. Hut ab! Das wird eine Mammutaufgabe für die man Nerven aus Stahl braucht.

Manche werden ihn nun verspotten und verhöhnen, den Gang in die Ukraine als politischen Abstieg deklarieren, vor dem Hintergrund, dass Steinbrück noch vor zwei Jahren Kanzler werden wollte. Da ist etwas dran.

Andere werden ihm vorwerfen, er folge dem Geruch des Geldes. Neid wird eine Rolle spielen, denn es ist davon auszugehen, dass die Oligarchen die Mitglieder des Expertengremiums fürstlich entlohnen werden, erst recht im Erfolgsfalle!

Ich persönlich denke, dass Steinbrück genau der Richtige für diesen Job ist. Ich kann mir vorstellen, dass er Gefallen an seiner neuen Aufgabe finden wird. Er tut damit sicherlich etwas Sinnvolles. Gelingt ihm der Job und bringt der SPD-Politiker die ukrainischen Staatsfinanzen in Ordnung, dann dürfte man ihm in der Ukraine ein Denkmal setzen. Ähnlich wie Stepan Bandera, dem bis heute verehrten Nationalhelden der Ukraine.

Um die Emotionen im russisch-ukrainischen Konflikt zu verstehen, muss man sich vergegenwärtigen: Bandera ist ein Nationalheld aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er ist nicht unumstritten. Jedoch verehren ihn die Ukrainer bis heute, weil er zusammen mit den Nazis gegen die verhassten Sowjet-Russen kämpfte. So wie übrigens viele Ukrainer im 2. Weltkrieg mit den Nazis kollaborierten.

Der Hintergrund: In den 30-er Jahren gab es eine von Stalin verordnete Hungersnot (Holodomor), die die Ukrainer disziplinieren sollte. Millionen Ukrainer verhungerten dabei. Daher kämpften viele ein Jahrzehnt später nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten gegen die Sowjets, was diese ihrem „Brudervolk“ bis heute nicht vergessen und verziehen haben. Das erkennt man an der Kreml-Propaganda, die die Ukrainer, ein ganzes Volk, als Faschisten verunglimpft!

Ich gehe davon aus, dass Peer Steinbrück weiß, worauf er sich einlässt.

1 Antwort to “Peer Steinbrück geht in die Ukraine!”

  1. Gina sagt:

    Interessant wird Die Ukraine, ganz privat am 02. Juli 2012, wenn nach Schlusspfiff die Objektive auf aernde Ereignisse, irgendwo auf der Welt, geschwenkt wurden.Der dann folgende Alltag wird zeigen, wo die 11,5 Mrd. $ (immerhin gut 5% vom BIP) abgezwackt wurden und noch werden, die das Fudfballfest das Land bis dahin gekostet haben wird. (Quelle: WZ-online)Auch wenn ich das kaum erwarte, aber dran bleiben ist angesagt, um das ganze Bild zu zeigen.

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