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Die USA zeigt militärische Präsenz in Osteuropa!

Die USA reagiert auf die anhaltende Bedrohung der westlichen Staatengemeinschaft durch Russland und erhöht die militärische Präsenz in Osteuropa, insbesondere auch in der vom Konflikt mit Russland hauptsächlich betroffenen Ukraine.

Die ersten 10 von 230 Humvees (eigentlich High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicles) sind in der Ukraine eingetroffen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bedankte sich hierfür.

Derweil schickte das US-Militär eine Kolonne mit Militärfahrzeugen vom Baltikum über Polen und Tschechien bis nach Deutschland. In Lettland ging es los.

 
Anschließend ging es weiter nach Polen. Ein Besuch in Auschwitz durfte nicht fehlen.

US-Soldaten besichtigen ein Museum zum Warschauer Aufstand.


Der Dragoon-Ride genannte Konvoi erreicht Krakau.

Tschechien wird in den kommenden Tagen durchquert.

Wo der Konvoi Halt macht, zieht er Schaulustige an, so wie hier in Polen.

Ginge es nach dem polnischen Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak würden dieses Jahr 10.000 Bündnissoldaten allein in Polen üben. In den anderen osteuropäischen Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes dürften ebenfalls Übungen stattfinden. Sollte der Konflikt mit Russland weiter eskalieren könnten dauerhaft Truppen stationiert werden. Dies hängt in erster Linie von dem unberechenbaren und daher auch unvorhersehbaren Verhalten des Kremls ab.

Militärische Solidaritätsbekundungen dieser Art sollen die Gemüter in dieser Region beruhigen. Das Misstrauen ist groß, ob man sich auf die NATO-Bündnisstaaten verlassen kann. Hauptgrund hierfür sind die Ergebnisse und Folgeereignisse der Jalta-Konferenz aus dem Jahr 1945, die bezeichnenderweise auf der Krim-Halbinsel stattfand.

Damals war schon abzusehen, dass der 2. Weltkrieg aus Sicht der Alliierten gewonnen werden wird. Und so vereinbarten die Siegermächte vorab die zukünftige Ordnung Europas. Dabei kamen der britische Premier Winston Churchill und der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt dem sowjetischen Diktator Josef Stalin weitgehend entgegen und akzeptierten dessen Forderung nach einer Beherrschung des Gebietes östlich Deutschlands. Zum einen war man sich einig, dass die damalige Sowjetunion den größten Blutzoll bezahlen musste, um das nationalsozialistische Deutschland zu besiegen. Darüber hinaus wollten die Amerikaner sich die Unterstützung Stalins in dem noch nicht beendeten Krieg mit Japan in Ostasien zusichern. Spätestens mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki war auch das faschistische Japan besiegt. Dass dem Diktator Stalin insofern während der Konferenz in Jalta nicht energisch widersprochen wurde, dürfte nichtsdestotrotz wohl als Fehler bezeichnet werden, sollten die Ergebnisse doch böse Konsequenzen zur Folge haben. Die Konferenz von Jalta legte letztlich nämlich den Grundstein für die jahrzehntelange Teilung Europas und bildete insofern die Basis für den bis 1989 andauernden Kalten Krieg.

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