finance & politics

Mit Aktieninvestments der Realwirtschaft helfen!

Aktionäre pumpen Geld in Aktiengesellschaften und erhoffen sich dadurch mitunter eine Traumrendite, womöglich noch in Rekordzeit. Aber die Gier war noch nie ein guter Ratgeber. Vielmehr macht es mehr Sinn, Aktieninvestments als Unterstützung der Realwirtschaft zu begreifen. Man gibt das Geld einem Unternehmen, das damit wirtschaften kann. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und Familien unterstützt.

Gerät ein Aktienunternehmen mal in die Bredouille, dann muss dies schlichtweg hingenommen werden. Das ist bitter. Aber noch bitterer ist eine Unternehmensinsolvenz für die direkten Leidtragenden, die Unternehmer, die Angestellten und Arbeitnehmer samt Familien. Auch Politiker haben dann eine Sorge mehr, zumindest die verantwortungsvollen unter ihnen. Nicht zuletzt muss der Steuerzahler für die Folgekosten aufkommen, auch die Sozialversicherungsträger bekommen Kosten aufgebürdet, weil ja etliche Beitragszahler wegfallen.

Um diesem Teufelskreis entgegenzuwirken hilft nur ein Direktinvestment in ein börsennotiertes Aktienunternehmen. Denn wenn das Geld zu meist mickrigen Zinsen auf dem Sparbuch, dem Bausparbuch oder in der Lebensversicherung herumliegt, dann wird es eben von den Bank- und Versicherungsinstituten investiert. Viele Bankkredite an Mittelstandsunternehmen sind nur möglich, weil unzählige Sparer ihr Geld auf dem Sparbuch liegen lassen. Die Bank wiederum investiert es in Form einer Kreditvergabe an ein Unternehmen, entweder direkt oder durch Aktieninvestments. Dadurch trägt man auch als Sparer das Risiko einer möglichen Unternehmensinsolvenz. Dies geschieht vielleicht nicht bei einer einzelnen Insolvenz. Wenn aber wie nach dem Platzen des Immobilienbooms im Jahre 2008 plötzlich die Kreditvergabe erlahmt, dann kann das zu einer verheerenden Kettenwirkung in der Realwirtschaft führen, mit vielen Arbeitsplatzverlusten und im Extremfall der Pleite von Kreditinstituten. Dann ist auch das Geld des emsigen Sparers plötzlich weg!

Das Fazit muss also lauten, dass es für jeden engagierten Bürger erste Bürgerpflicht werden müsste, etwaig vorhandenes Geld auf der hohen Kante in Aktien zu investieren und somit von einem prosperierenden Unternehmensgeschäft zu profitieren oder im Falle eines Verlustgeschäftes wenigstens die Gewissheit zu haben, aktiv an der Unterstützung der Realwirtschaft partizipiert zu haben.

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